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Wasser – welches ist das beste für das Baby?

06.11.2015 13:18 | Tipps und Tricks

Natürlich möchte man seinem Kind immer nur das Beste bieten. Das gilt nicht nur für Kleidung und Ausstattung der Kinderzimmers, sondern ganz besonders für die Ernährung. Selbstverständlich soll ein Kind nur Lebensmittel zu sich nehmen, die auch gut sind. Daher machen sich viele Mütter schon recht früh Gedanken darüber, mit welchem Wasser man das Baby versorgen sollte. Hier geht es nicht nur ums reine Trinken, sondern auch um das Wasser, mit dem man das Fläschchen zubereitet. Die Auswahl ist groß, es gibt das Leitungswasser, aber auch Mineralwasser und sogar ganz spezielle Babywasser. Aber muss man das haben? Das ist sicherlich immer eine Ansichtssache.

Leitungswasser – bestens kontrolliertes Lebensmittel

Das Leitungswasser hier in Deutschland ist eines der Lebensmittel, die am besten kontrolliert werden. Daher kann man dem Baby ruhig Leitungswasser zu trinken geben, und auch das Anrühren der Babyflasche stellt damit kein Problem dar. Allerdings gibt es hier auch ein paar Ausnahmen, beispielsweise wenn man in einem sehr alten Haus wohnt. Da kann es durchaus einmal sein, dass die Wasserleitungen noch aus Blei sind, und das ist selbstverständlich nicht gut für das Baby, wenn es dieses Wasser zu trinken bekommt. Dasselbe ist allerdings auch der Fall, wenn es um neue Häuser geht. Dort werden heute für gewöhnlich Kupferrohre verlegt, und auch diese können in den ersten Jahren Kupfer abgeben. Im Zweifelsfall sollte man die Wasserqualität im Haus besser von einem Fachmann prüfen lassen. Auch wenn man sein Wasser aus einem Einzelbrunnen bezieht, sollte man vorher die Qualität prüfen, denn dies unterliegt natürlich nicht den strengen Anforderungen an das Trinkwasser.

Auch wenn die Qualität des Trinkwassers bei uns sehr gut ist, sollte man dennoch möglichst vor dem Gebrauch das Wasser eine Weile laufen lassen zu Beginn des Tages, denn in der Nacht kann sich einiges abgesetzt haben. Immer nur kaltes Wasser aus dem Kran nutzen, niemals warmes.

Wasser abkochen für Neugeborene

Für ganz kleine Babys empfiehlt es sich, das Wasser zunächst einmal abzukochen. Der Grund ist recht einfach, das Immunsystem des Babys ist zu dem Zeitpunkt noch nicht vollständig ausgereift. Ist das Kind empfindlich, kann es schon bei sehr kleinen Keimmengen mit Erkrankungen wie Erbrechen oder Durchfall reagieren. Natürlich sollten auch die Fläschchen und Dinge zur Zubereitung der Nahrung möglichst keimfrei sein. Geeignete Produkte gibt es unter http://www.neo4kids.de/geschirr-besteck zu finden.

Überprüfung des Trinkwassers

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sein Trinkwasser zu prüfen. Geeignet dafür ist ein Wassertest oder auch eine Wasseranalyse. Solch eine Trinkwasseranalyse prüft das Wasser auf Kadmium, Blei, Zink und Kupfer. Dann hat man Klarheit darüber, ob das Wasser problemlos genutzt werden kann oder nicht. Adressen dafür sind beispielsweise bei der Verbraucherzentrale zu bekommen, auch die Wasserwerke geben gerne Auskunft.

Mineralwasser für Babys

Kauft man Mineralwasser kann man anhand der aufgelisteten Inhaltsstoffe schnell feststellen, was sich darin befindet, ganz ohne Analyse. Dennoch sollte man nicht einfach irgendein Mineralwasser für das Baby nutzen. Am besten geeignet sind die Wasser, die einen speziellen Hinweis auf der Flasche haben, nach dem das Wasser geeignet ist für die Zubereitung von Säuglingsnahrung. In diesem Wasser ist für gewöhnlich dann nur wenig Kohlensäure und Nitrat zu finden. Auch sollte das Wasser nicht zu viele Mineralstoffe enthalten, denn im Milchpulver sind schon ausreichend davon vorhanden. Wenn das Baby dann soweit ist, dass es Brei zu sich nimmt, muss auch immer regelmäßig etwas getrunken werden. Dafür eignet sich zunächst stilles Mineralwasser sehr gut. Zu viel Kohlensäure könnte etliche Bäuerchen verursachen. Werden die Kinder etwas älter, haben sie oft Spaß an den kleinen Perlen im Wasser, dann kann man auch zu Medium-Wasser übergehen.

Spezielles Babywasser – kann, aber muss nicht

Wie in vielen anderen Bereichen ist es auch beim Wasser so, dass es ganz spezielle Babywasser gibt, die ganz besonders keimfrei sind und auch keinerlei Mineralstoffe enthalten, die das Baby nicht braucht. Aber selbstverständlich hat dies auch seinen Preis, solche Wasser sind zu einem teuren Preis zu bekommen. Laut Öko Test ist es so, dass ein Liter Babywasser ungefähr genauso viel kostet wie 100 Liter Leitungswasser. Da die Qualität des Leitungswassers in Deutschland sehr gut ist, liegt es immer im Ermessen der Eltern, ob man ein spezielles Babywasser benötigt oder nicht. Ein Muss ist es auf keinen Fall, eher ein kleiner Luxus.

Wasserfilter – nicht sehr sinnvoll

Viele Eltern setzen auch gerne auf die beliebten Wasserfilter. Allerdings macht dies laut Meinung von Experten wenig Sinn, da viele dieser Wasserfilter oft nur eine sehr eingeschränkte Wirkung haben. Es kann durchaus sein, dass Problemstoffe gar nicht oder nur unzureichend entfernt werden, und es ist sogar möglich, dass so andere Stoffe in das Wasser kommen.

Leitungswasser ist wohl die beste Lösung für Babys. Wer sich nicht sicher ist, ob sein Leitungswasser auch wirklich gut ist, kann ganz einfach eine Analyse in Auftrag geben. So kann man sich viele teure Flaschen Babywasser sparen.

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